Eine kleine Anzahl von Nutzern berichtet von Gedächtnislücken, die Forschungsergebnisse sind jedoch uneinheitlich und die Auswirkungen sind in der Regel reversibel.
11. Kortikosteroide
Langfristiger oder hochdosierter Gebrauch kann Stimmung, Gedächtnis und Konzentration beeinträchtigen.
12. Chemotherapeutika
Diese Medikamente, die oft als „Chemo-Gehirn“ bezeichnet werden, können vorübergehende Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen verursachen.
13. Anticholinergika
Diese breite Kategorie blockiert Acetylcholin und greift dadurch direkt in Gedächtnis- und Lernprozesse ein.
14. Medikamente gegen Parkinson
Manche Behandlungen können Verwirrung oder Halluzinationen hervorrufen, insbesondere bei älteren Erwachsenen.
15. Medikamente gegen Übelkeit
Bestimmte Medikamente gegen Reisekrankheit oder Übelkeit können Schläfrigkeit und Vergesslichkeit verursachen.
16. Medikamente gegen Harninkontinenz
Viele dieser Medikamente wirken anticholinerg und stehen in engem Zusammenhang mit kognitiven Beeinträchtigungen bei älteren Menschen.
17. Medikamente gegen Angstzustände (Nicht-Benzodiazepine)
Selbst mildere Angstbehandlungen können bei langfristiger Anwendung zu Konzentrationsschwierigkeiten führen.
18. Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Manche Antiarrhythmika können als Nebenwirkung die geistige Klarheit beeinträchtigen.
19. Diabetesmedikamente (Indirekte Wirkung)
Ein durch bestimmte Behandlungen verursachter niedriger Blutzuckerspiegel kann zu Verwirrtheit und Gedächtnisproblemen führen.
20. Rezeptfreie Schlaf- und Erkältungsmittel
Viele enthalten versteckte Antihistaminika, die das Gedächtnis unbemerkt beeinträchtigen können, insbesondere bei häufigem Gebrauch.
Warum ältere Erwachsene ein höheres Risiko haben
Mit zunehmendem Alter reagiert das Gehirn empfindlicher auf Medikamente. Ein verlangsamter Stoffwechsel und eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion führen dazu, dass Medikamente länger im Körper verbleiben und kognitive Nebenwirkungen verstärken. Die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente (Polypharmazie) erhöht dieses Risiko zusätzlich.
Was Sie tun können
- Setzen Sie Medikamente niemals abrupt ohne ärztlichen Rat ab.
- Besprechen Sie Ihre Medikamentenliste regelmäßig mit einem Arzt oder Apotheker.
- Fragen Sie nach, ob niedrigere Dosierungen oder alternative Medikamente verfügbar sind.
- Achten Sie auf Anzeichen wie Verwirrung, Vergesslichkeit oder Persönlichkeitsveränderungen.
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